Blog Header

Aktuelles

Deichverband Bislich - Landesgrenze

Verbandsgebiet mit Wahlbezirken
Starkregenereignisse Sommer 2016

Starkregenereignisse Sommer 2016Im Frühjahr und Sommer diesen Jahres sind außergewöhnlich hohe / lang anhaltende Rheinwasserstände aufgetreten. Außerdem sind, zwar lokal sehr variabel, aber dennoch fast im gesamten Verbandsgebiet ungewöhnlich hohe Niederschlagssummen gefallen. Aufgrund der Kombination aus hohen Rheinwasserständen und großen Niederschlagssummen ist der Grundwasserspiegel flächendeckend angestiegen. Des Weiteren haben einzelne Starkregenereignisse mit extremen Niederschlägen (in Teilen des Verbandsgebietes) zu Schwierigkeiten und besonderen Herausforderung geführt.

Für alle betroffenen bzw. interessierten Mitglieder des Deichverbandes sind in der nachfolgenden Liste weiterführende Informationen und Verlinkungen zu Grundlagendaten zusammengetragen. Anhand dieser Hinweise kann sich jeder Interessierte selbst ein Bild der außergewöhnlichen Lage dieses Sommers machen, sowie Anregungen und Vorschläge zur Schadensreduzierung bei solchen Wetterereignissen entnehmen.

Fertigstellung Wasserverteilbauwerk
Karl Stroetmann

KreuzAm Sonntag, 31.01.2016 verstarb 84-jährig unerwartet Karl Stroetmann.

Herr Stroetmann hat sich viele Jahre in der Stadt Rees und im Kreis Kleve politisch und ehrenamtlich engagiert. So war er in der Zeit zwischen 1979 und 1994 im Rat der Stadt Rees und anschließend in den Jahren 1994 bis 1999 als Kreistagsabgeordneter im Kreis Kleve und darüber hinaus in vielen Ausschüssen tätig.

Vor 25 Jahren hat ihn das Interesse am Hochwasserschutz am Niederrhein und seiner Heimat in Rees erfasst. Hier konnte er sein umfangreiches Fachwissen aus Planung, Bau und Bauleitung einbringen.

In der Zeit von 1996 bis 2006 war er Deichgräf im Deichverband Rees-Löwenberg und hat mit großem persönlichem Engagement und unter Zurückstellung seiner privaten Belange die Genehmigungsanträge für 19 km Rheindeiche auf den Weg gebracht sowie diesbezüglich auch zahlreiche Grunderwerbsvorverhandlungen und andere terminliche Verpflichtungen zum Wohle der Allgemeinheit durchgeführt.

In seiner Dienstzeit wurden 2 Deichabschnitte und die Hochwasserschutzmauer in Rees baulich saniert.

Aufgrund seiner großen beruflichen Erfahrung im Bauwesen war er bei allen an Genehmigung, Planung und Bau Beteiligten, ein geschätzter und vor allem aufgrund seiner gütigen Art, ein menschlich angenehmer Gesprächs- und Ansprechpartner.

Rückblickend hat er entscheidende Weichen für den qualitativen Aufbau und die Sicherung des Deichwesens am Niederrhein gestellt.

Er war immer ein Befürworter der großen Deichverbandslösung, so wie sie sich heute darstellt.

Nach seiner Dienstzeit als Deichgräf war er weiterhin mit gleichem unermüdlichen Einsatz ehrenamtlich für den Deichverband bis zu seinem Tode tätig und hat Dank seiner Expertise das Archiv des Deichverbandes Bislich-Landesgrenze (historische Vorgänge und Akten der Vorgänger-Verbände) aufgebaut, geordnet und betreut und somit auch zum Gelingen des Neustarts des Deichverbands Bislich-Landesgrenze wesentlich beigetragen.

Wir verlieren mit ihm einen lieben und geschätzten Mitmenschen, der sein Wirken bedingungslos und unermüdlich in den Dienst unserer Gesellschaft und des Deichverbandswesens gestellt hat.

Wir werden ihn sehr vermissen.

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung
Überschwemmungsgebietskarte
Hoher Besuch beim Deichverband
Hoher Besuch

v.l. Geschäftsführer Holger Friedrich, Umwelt-
ministerin Barbara Hendricks, Deichgräf Herbert Scheers

Emmerich:
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besuchte den Deichverband Bislich-Landesgrenze in der Hochwassereinsatzzentrale in Emmerich am Rhein.

Mit ihr waren SPD-Landratskandidat Jürgen Franken sowie Vertreter der Reeser-SPD Peter Friedmann und Harry Schulz in die Geschäftsstelle des Deichverbandes gekommen, um sich über den Stand der Deichsanierungen im Verbandsgebiet zu erkundigen.

Deichgräf Herbert Scheers und Deichverbands-Geschäftsführer Holger Friedrich konnten anhand einer Animation die Wichtigkeit des leistungsfähigen Deiches zwischen Wesel und Landesgrenze, aber auch bis weit in die Niederlande, deutlich machen. „Wir schützen mit unseren Deichen nicht nur Menschenleben sowie Hab und Gut in Deutschland, sondern unser Deich hat internationale enorme Bedeutung“, weiß Deichgräf Herbert Scheers.

Geschäftsführer Holger Friedrich konnte den Stand der Deichsanierungen darlegen und stellte den mit dem Landesumweltministerium abgestimmten Zeitplan vor. Demnach sollen die restlichen sanierungsbedürftigen Deichabschnitte zwischen Wesel und Landesgrenze bis 2025 saniert sein.

„Der Hochwasserschutz hat wieder die Bedeutung bekommen, die er verdient hat“, ist sich Geschäftsführer Holger Friedrich sicher mit dem Blick auf das große öffentliche Interesse an der restlichen Deichsanierung.

Frau Ministerin Barbara Hendricks, die auch Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve ist, konnte sich neben den weiteren Besuchern vor Ort von der fachlichen Expertise des Deichverbandes überzeugen und sagte erfreulicherweise ihre weitere Unterstützung in Sachen Deichsanierung zu.

Animation Überschwemmung

Landesgrenzüberschreitender Deichring 48 

Deichverband macht Schule

Projekttage der Städtischen Hanse Realschule Emmerich 

Deichprojekt gesamt
Hannah Deich
Deichprojekt

Zur fortlaufenden Optimierung werden auf dieser Website Cookies verwendet. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close