Entwässerung

Entwässerung

Entwässerung

Wenn nichts rein kann, kann auch nichts raus – eine einfache und folgerichtige Randerscheinung konsequenten Hochwasserschutzes, die man schnell vergisst. Das heißt, genauso, wie das Rheinwasser durch Deiche daran gehindert wird, das Land zu überfluten, so kann alles Wasser, das sich auf dem Land sammelt, auch nicht abfließen. Unser flaches Land ist nicht nur geprägt durch Wasserreichtum und Mischklima, sondern auch durch geringe Grundwasserflurabstände. Mit steigendem Pegelstand des Rheins steigt auch das Grundwasser im Verbandsgebiet. Dieser oft durch die Schneeschmelze in den Alpenländern verursachte Zustand wird zumeist auch noch begleitet durch jahreszeitlich bedingten Niederschlag, der auch das Wasser in den Zuflüssen des Rheins ansteigen lässt und natürlich auch unseren Lebensraum nicht verschont.

Das Deichwesen umfasst deshalb auch die Ableitung überschüssigen Wassers aus dem betroffenen Verbandsgebiet und hält so den Wasserstand relativ stabil auf einem festen Niveau. Unser Gebiet erstreckt sich über mehrere zu entwässernde Flächen. Hierzu gehören die Gewässereinzugsgebiete Haffensche-Landwehr, die Löwenberger-Landwehr und der Netterdensche Kanal. Der Niederschlag wird teilweise oberflächig, teilweise im Untergrund den Gräben zugeführt. In dem weit verzweigten System (insgesamt ca. 550 km Gräben und Wasserläufe im Verbandsgebiet) fließt das Wasser in Richtung Rhein.

Zur fortlaufenden Optimierung werden auf dieser Website Cookies verwendet. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close