Hoher Besuch

v.l. Geschäftsführer Holger Friedrich, Umwelt-
ministerin Barbara Hendricks, Deichgräf Herbert Scheers

Emmerich:
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besuchte den Deichverband Bislich-Landesgrenze in der Hochwassereinsatzzentrale in Emmerich am Rhein.

Mit ihr waren SPD-Landratskandidat Jürgen Franken sowie Vertreter der Reeser-SPD Peter Friedmann und Harry Schulz in die Geschäftsstelle des Deichverbandes gekommen, um sich über den Stand der Deichsanierungen im Verbandsgebiet zu erkundigen.

Deichgräf Herbert Scheers und Deichverbands-Geschäftsführer Holger Friedrich konnten anhand einer Animation die Wichtigkeit des leistungsfähigen Deiches zwischen Wesel und Landesgrenze, aber auch bis weit in die Niederlande, deutlich machen. „Wir schützen mit unseren Deichen nicht nur Menschenleben sowie Hab und Gut in Deutschland, sondern unser Deich hat internationale enorme Bedeutung“, weiß Deichgräf Herbert Scheers.

Geschäftsführer Holger Friedrich konnte den Stand der Deichsanierungen darlegen und stellte den mit dem Landesumweltministerium abgestimmten Zeitplan vor. Demnach sollen die restlichen sanierungsbedürftigen Deichabschnitte zwischen Wesel und Landesgrenze bis 2025 saniert sein.

„Der Hochwasserschutz hat wieder die Bedeutung bekommen, die er verdient hat“, ist sich Geschäftsführer Holger Friedrich sicher mit dem Blick auf das große öffentliche Interesse an der restlichen Deichsanierung.

Frau Ministerin Barbara Hendricks, die auch Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve ist, konnte sich neben den weiteren Besuchern vor Ort von der fachlichen Expertise des Deichverbandes überzeugen und sagte erfreulicherweise ihre weitere Unterstützung in Sachen Deichsanierung zu.